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Eine virtuelle Erbschaft macht's möglich: Aus einem Landsitz soll ein profitabler Golfclub werden. Zahlende Kundschaft ist mit kniffligen Kursen, diversen Zusatzeinrichtungen und anderen Abwechslungen zu begeistern, damit die Kasse klingelt. Je nach Kontostand können Clubräume, Driving Ranges, Snackbuden und sogar ganze Flugplätze erworben werden. Mit der steigenden Zahl von Löchern und erworbenen Erfahrungspunkten werden nach und nach nicht nur Goodies freigeschaltet, sondern es steht auch Land zur weiteren Expansion zum Erwerb. Die Alter-Ego-Figur Gary Golf versucht dabei gleichzeitig, ihr Handicap zu verbessern, um rollenspielähnlich Erfahrungspunkte zu sammeln, die dann auf verschiedene Fähigkeiten verteilt werden. Die Mischung aus Wirtschafts- und Spielmanagement ist so gut gelungen, dass sich bereits nach kürzester Zeit ein regelrechter Suchtfaktor bemerkbar macht. Gerade das Bauen und Gestalten der unterschiedlichen Golfanlagen in verschiedenen Landschaftstypen weckt den Landschaftsgärtner im Spieler. Die niedliche Wuselgrafik ist zugleich der Nachteil des Spiels - zumindest wenn es darum geht, selbst eine Platzrunde zu drehen. Denn leider ist nicht in die Egoperspektive umschaltbar, so dass der Spieler sein Alter Ego nicht direkt steuern kann. Auch das Menü für die statischen Werte des Managementteils ist mitunter ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ein wenig ärgerlich ist zudem das nicht sehr umfangreiche Optionsmenü, bei dem sich die Grafik nicht höher als 800x600 Bildpunkte einstellen lässt. Ansonsten ist das bisher einzigartige Sid Meier's Sim Golf ein herausragender Vertreter des Genres.