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Magnesium-Diasporal 2 mmol InjektionslösungMagnesium-Diasporal 2 mmol ist ein Mineralstoffpräparat zur Behandlung eines nachgewiesenen Magnesiummangels, der unter anderem mit neuromuskulären Störungen und Wadenkrämpfen einhergehen kann. Es wird außerdem bei schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck mit Flüssigkeitseinlagerungen und Eiweißausscheidung im Urin (Präeklampsie) sowie bei schwangerschaftsbedingten generalisierten Krampfanfällen (Eklampsie) eingesetzt. Eine weitere Anwendung ist die Behandlung von Frühgeburtsbestrebungen, wenn der Magnesium-Serumspiegel unterhalb des Normbereichs liegt und der Calcium-Serumspiegel normal ist. Das Präparat eignet sich damit vor allem für Situationen, in denen ein ärztlich bestätigter Magnesiummangel vorliegt und gezielt ausgeglichen werden soll.AnwendungsgebieteDas Präparat wird bei Magnesiummangel angewendet, wenn dieser die Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit wie neuromuskuläre Störungen oder Wadenkrämpfe ist. Vor Beginn der Behandlung sollte ein möglicher Calciummangel durch Bestimmung des Calcium-Serumspiegels ausgeschlossen werden. Es kommt zudem bei schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck mit Wassereinlagerungen und Eiweiß im Urin, bei Eklampsie sowie bei Frühgeburtsbestrebungen zum Einsatz, sofern der Magnesium-Serumspiegel unter dem Normbereich liegt. Wenn sich Ihr Befinden unter der Behandlung nicht bessert oder sich verschlechtert, wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.Anwendung und DosierungDie Dosierung richtet sich nach Indikation und gemessenem Magnesium-Serumspiegel. Falls nicht anders verordnet, werden 1 bis 2 Ampullen mit jeweils 2 mmol Magnesium (insgesamt 2–4 mmol Magnesium) verabreicht. Bei Präeklampsie und Eklampsie werden 4–6 g Magnesiumsulfat (16–24 mmol Magnesium) intravenös in verdünnter Form über 15–20 Minuten gegeben, gefolgt von einer Erhaltungsdosis von 1–2 g Magnesiumsulfat pro Stunde (4–8 mmol Magnesium pro Stunde) bis 24–48 Stunden nach der Geburt. Die Injektionslösung wird intramuskulär oder intravenös verabreicht und darf nur durch medizinisches Fachpersonal angewendet werden.Wichtige Warnhinweise und VorsichtsmaßnahmenDas Präparat darf nicht angewendet werden bei ausgeprägter Bradykardie (verlangsamter Herztätigkeit), bei Myasthenia gravis (Muskelschwäche) sowie bei AV-Block (Störung des Reizleitungssystems im Herzen). Besondere Vorsicht ist bei schweren Ausscheidungsstörungen der Nieren erforderlich, da hier eine Dosisanpassung an den Grad der Nierenfunktionsstörung notwendig ist. Während einer hochdosierten Therapie müssen Patellarsehnenreflexe, Atemfrequenz und Urinausscheidung engmaschig überwacht werden, um eine Überversorgung mit Magnesium zu vermeiden. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.Hinweise zu WechselwirkungenInformieren Sie Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke, wenn Sie andere Medikamente einnehmen oder anwenden. Die Wirkung verschiedener Arzneistoffe wie Diuretika, bestimmte Antibiotika (Aminoglykoside),...