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Hydrocutan Creme 0,25% – zur Linderung entzündlicher und allergischer HautreaktionenHydrocutan Creme 0,25% enthält den Wirkstoff Hydrocortison aus der Gruppe der Nebennierenrindenhormone (Kortikoide) und wird zur Behandlung entzündlicher, allergischer und juckender Hauterkrankungen geringer Ausprägung eingesetzt. Sie eignet sich insbesondere für Hautzustände, die mit Bläschen- und Krustenbildung einhergehen und auf eine äußerliche Behandlung mit schwach wirksamen Kortikoiden ansprechen. Die Creme ist weiß und wird äußerlich auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen.AnwendungsgebieteDie Creme wird zur Behandlung entzündlicher, allergischer und juckender (pruriginöser) Hauterkrankungen geringer Ausprägung verwendet. Dazu zählen Hautzustände, die häufig mit Bläschen- und Krustenbildung verbunden sind und bei denen eine schwach wirksame kortikoidhaltige Creme angezeigt ist.Anwendung und DosierungZu Beginn der Behandlung sollte die Creme 2- bis 3-mal täglich dünn auf die sorgfältig gereinigten, erkrankten Hautpartien aufgetragen und leicht eingerieben werden. Nach Besserung des Hautbildes genügt meist eine einmalige Anwendung pro Tag oder alle 2 bis 3 Tage. Die Dauer der Anwendung richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung. Eine langfristige Anwendung über mehr als 4 Wochen oder auf mehr als 20% der Körperoberfläche sollte vermieden werden. Eine Behandlung von mehr als 10% der Körperoberfläche sollte nicht länger als 1 Woche erfolgen. Säuglinge und Kleinkinder unter 6 Jahren dürfen nur nach ausdrücklicher ärztlicher Anweisung und nicht länger als 3 Wochen behandelt werden.Wichtige Warnhinweise und VorsichtsmaßnahmenHydrocutan Creme 0,25% darf nicht angewendet werden, wenn eine Allergie gegen Hydrocortison oder einen der sonstigen Bestandteile vorliegt, bei Kindern unter 6 Jahren ohne ausdrückliche ärztliche Verordnung, bei bestimmten Infektionskrankheiten der Haut (z.B. Syphilis, Hauttuberkulose, bakterielle oder durch Pilze verursachte Hauterkrankungen), bei Windpocken, Hautreaktionen nach Impfungen, bei Rosacea und rosaceaartiger bzw. perioraler Dermatitis im Gesichtsbereich, am Auge, auf Schleimhäuten sowie bei Erkrankungen mit Störung der hypophysär-hypothalamischen Regulation (z.B. Cushing-Syndrom). Eine langfristige oder großflächige Anwendung sollte vermieden werden; die Creme darf nicht auf offenen Wunden angewendet werden.Im Gesicht ist besondere Vorsicht geboten; die Creme darf nicht in die Augen gelangen, da bei entsprechend veranlagten Personen die Gefahr einer Erhöhung des Augeninnendrucks besteht. Wenn verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Bei Säuglingen und Kleinkindern ist darauf zu achten, die Creme nicht unter Okklusivbedingungen (z.B. luftdichter Abschluss durch Windeln) anzuwenden. In der Schwangerschaft darf das Arzneimittel nur verwendet werden, wenn der behandelnde Arzt dies für zwingend erforderlich hält. In der Stillzeit geht Hydrocortison in die...