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ROSIDAL K Kurzzugbinde 8 cm x 5 mDie ROSIDALK Kurzzugbinde ist ein Kompressionsverband zur Behandlung phlebologischer und lymphologischer Erkrankungen. Sie wird unter anderem bei Varicosis, Leitveneninsuffizienz, Thrombophlebitis, Phlebothrombose sowie beim postthrombotischen Syndrom eingesetzt. Zudem eignet sich die Binde zur Therapie der chronisch venösen Insuffizienz (CVI) der Stadien I bis III, auch bei Ulcus cruris venosum, sofern der ABPI größer als 0,8 ist beziehungsweise bei einem ABPI von 0,5–0,8 nur unter ärztlicher Kontrolle. Darüber hinaus kann die Kurzzugbinde bei verschiedenen Formen von Ödemen, wie Phleb-, Lymph- und Lipödem, posttraumatisch, postoperativ oder in der Schwangerschaft, angewendet werden. Nach Sklerosierung und venenchirurgischen Eingriffen unterstützt die Binde die notwendige Kompression. Zusätzlich dient sie als Stütz- und Entlastungsverband zur Prophylaxe und Behandlung von Kontusionen, Distorsionen, Sehnenverletzungen und Luxationen.Anwendung und EinsatzbereicheDie ROSIDALK Kurzzugbinde wird als Kompressionsverband fachgerecht um die betroffene Extremität oder Region angelegt, um einen gleichmäßigen Druck aufzubauen. Sie ist insbesondere für phlebologische Indikationen wie Venenerkrankungen und für lymphologische Indikationen wie Lymphödeme vorgesehen. Bei Ulcus cruris venosum sollte vor der Anwendung der ABPI-Wert beachtet werden: Die Anwendung ist bei einem ABPI größer als 0,8 vorgesehen, bei einem Wert von 0,5–0,8 sollte sie nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Auch bei Ödemen in der Schwangerschaft, nach Verletzungen oder Operationen sowie nach Sklerosierungs- und venenchirurgischen Eingriffen kommt die Binde zum Einsatz. Als Stütz- und Entlastungsverband kann sie zudem bei Sport- und Alltagsverletzungen wie Prellungen, Verstauchungen, Sehnenverletzungen oder Verrenkungen angewendet werden.Hinweise zur sicheren VerwendungDie Anlage der ROSIDALK Kurzzugbinde sollte stets so erfolgen, dass eine zuverlässige Kompression erreicht wird, ohne die Durchblutung zu beeinträchtigen. Insbesondere bei bestehenden Durchblutungsstörungen oder bei Ulcus cruris venosum ist auf den ABPI-Wert zu achten und gegebenenfalls eine ärztliche Kontrolle erforderlich. Bei Anzeichen von Missempfindungen, starker Schmerzen oder Verfärbungen der Extremität sollte der Verband überprüft und gegebenenfalls gelockert oder entfernt werden. Bei Unsicherheiten zur richtigen Anwendung wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.