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Set enthält2x Steiroderm® Tropfen 50 mlHomöopathisches Arzneimittel bei Hauterkrankungen (Ekzeme)Mischung flüssiger Verdünnungen zum Einnehmen Das Ekzem ist eine Entzündung der Haut mit Juckreiz der Oberhaut. Es macht sich durch gleichzeitiges oder sukzessives Auftreten von juckenden Bläschen oder Knötchen bemerkbar. Diese können flechtenartig sein oder nässen. Typisch ist eine unscharfe Begrenzung. Ekzeme entwickeln sich auf der Basis einer erworbenen oder anlagebedingten individuellen Reagibilität und sind durch spezifische, z. B. allergene und unspezifische Reize auslösbar, z. B. durch Stress. Die genetisch bedingte Form, auch endogenes oder atopisches Ekzem genannt, beginnt oft schon im frühen Kleinkindalter. Ein akutes Ekzem, z. B. Urtikaria, entwickelt sich zunächst mit den Entzündungszeichen Rötung, Schwellung und Ödem. Nach der Phase der Bläschenbildung wird das Ekzem trocken. Es kommt zu Krustenbildung und Abschuppung. Zieht sich dieses Stadium unverhältnismäßig in die Länge, kommt es zum chronischen Ekzem, das tendenziell trocken ist und auch primär chronisch auftreten kann. Zu den bekannten chronischen Formen zählt man Berufsekzeme, Milchschorf, Kinderekzeme, Ekzeme auf konstitutioneller Grundlage wie Neurodermitis und Psoriasis sowie unterdrückte Ausschläge. Chronische Ekzeme gehen mit Schuppung, vermehrter Bildung oder verminderter Abstoßung von Hornzellen und mit Einrissen einher. Zu den trockenen Ekzemen gehört auch das seborrhoische Ekzem. Diese leichte Form ist sehr weit verbreitet und findet sich in erster Linie bei Männern in Form von fettig-gelblichen, kleieförmigen Schuppen auf der Kopfhaut. Das seborrhoische Ekzem ist meist Ausdruck einer chronischen Übersäuerung als Folge von Fehlernährung. Nach dem Verständnis der Naturheilkunde sind Hautausschläge ein Versuch des Körpers, krankmachende Störungen aus seinem Inneren nach außen zu treiben. Deshalb sollte man Ekzeme nach Möglichkeit nicht unterdrücken, da man die Krankheit, dessen Ausdruck der Ausschlag ist, auf diese Weise wieder in den Körper zurücktreibt. Ekzemerkrankungen können sehr hartnäckig sein. Sie brauchen eine zweigleisige Therapie: Lokalbehandlungen zur Linderung des Juckreizes und zur Anregung der Hautregeneration sowie die Behandlung tiefer liegender Ursachen, z. B. Nahrungsmittelallergien, Arzneimittel- und Histaminunverträglichkeit oder chronischer Stress. Stärkend auf die Haut wirken auch Buchinger-Fasten, Rohkost-Kuren nach Bircher-Benner, Luftbäder, Trockenbürsten, Wechselgüsse und atmungsaktive Kleidung aus natürlichen Stoffen. Graphites (Reißblei) ist ein bewährtes Präparat bei psorischer Konstitution und Insuffizienz des Lymphsystems. Hautausschläge aller Art und Lymphdrüsenschwellungen reagieren gut auf dieses Mittel, vor allem langwierige trockene Ekzeme, rote Flecken, erysipelatöse Entzündungen, blasiges Erysipel, ferner Pickel- und Knötchenausschlag, Dekubitus, herabgesetzte Hautresistenz, Geschwüre und entzündete Narben. Das Hautjucken steht im...