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Set enthält2x Ursinol® Tropfen 50 mlHomöopathisches Arzneimittel bei BlasenentleerungsstörungenMischung flüssiger Verdünnungen zum EinnehmenUrsinol - homöopathisches Arzneimittel bei Blasenentleerungsstörungen Die Blase ist ein aus glatter Muskulatur gebildetes Hohlorgan. Ihre Lage ist im kleinen Becken unmittelbar hinter Symphyse und Schambein. Die Harnblase fasst maximal ca. 800 ml, jedoch ist die Miktion (Blasenentleerung) bereits ab einer Füllmenge von ca. 300 ml zu beobachten. Füllt sich die Harnblase über ein bestimmtes Maß und vergrößert sich somit die Muskeldehnung, so wird dies durch Dehnungsrezeptoren registriert und an den Hirnstamm weitergeleitet. Vom Reflexzentrum im Gehirn geht der Impuls über die vegetativ-motorischen Zellen im unteren Rückenmark weiter zu Harnblase und Harnröhre. Der für die Entleerung der Harnblase verantwortliche Schließmuskel wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert. Die etwa tischtennisballgroße Prostata ist eine Geschlechtsdrüse des Mannes und befindet sich zwischen der Harnblase und der Beckenbodenmuskulatur. Durch die aus etwa 40 Einzeldrüsen bestehende Prostatadrüse wird die Harn-Samen-Röhre umschlossen. Erkrankungen der Blase und der ProstataZu den Blasenentleerungsstörungen wird die Harninkontinenz gerechnet, welche zum unwillkürlichen Harnabgang - häufig bei älteren Patienten beider Geschlechter - führt. Hierbei sind verschiedene Formen wie die Streß-, Drang-, Überlaufinkontinenz sowie die neurogene und extraurethrale Inkontinenz mit jeweils unterschiedlichen Ursachen bekannt. Im Bereich der Prostata kann es u.a. zu entzündlichen Veränderungen (Prostatitis) aufgrund bakterieller Effekte kommen, welche sich u.a. in Symptomen wie häufiger Entleerung geringer Harnmengen (Pollakisurie), Blut im Harn (Hämaturie), Schmerzen beim Wasserlassen (Dysurie), Ausfluss aus der Harnröhre u.a. äußern kann. Die gutartige Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie, Prostataadenom) stellt eine der häufigsten Erkrankungen bei den über 50-jährigen Männern dar, welche hiervon zu 50 % betroffen sind. Die Harnröhre wird dabei zunehmend enger, die Entleerung des Harns dadurch behindert. Folge ist z.B., dass die Miktion später einsetzt und der Patient häufiger zur Toilette und dabei verstärkt pressen muss, um sich zu entleeren (Stadium I), dass sich im Stadium II Restharn bildet, eine komplette Entleerung der Blase also nicht mehr möglich ist. Folge ist ein fast ständiger Harndrang sowie gleichzeitig eine verringerte Harnmenge. Stadium III-Patienten leiden an einer Überlaufblase mit Rückstau des Harns bis zu den Nieren mit der Gefahr der Nierenfunktionsschädigung. BehandlungsansätzeDie Therapie der Inkontinenz orientiert sich an den Ursachen. Komplikationen bei der Miktion wie Harnverhalt oder Restharnbildung müssen z.T. operativ beseitigt werden. Prostatabeschwerden werden u.a. mit pflanzlichen Arzneimitteln behandelt. Als Alternative zur herkömmlichen medikamentösen Therapie bieten sich vor allem homöopathische...