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Televis-Stulln UD AugentropfenTelevis-Stulln UD Augentropfen sind ein apothekenpflichtiges Arzneimittel zur lokalen Anwendung im Auge bei Kindern ab 2 Jahren und Erwachsenen. Der enthaltene Wirkstoff Naphazolinhydrochlorid verengt die Blutgefäße in der Bindehaut und kann so Rötungen und Reizzustände am Auge lindern. Die Tropfen werden unter anderem bei nichtinfektiösen und allergischen Bindehautentzündungen, etwa im Rahmen von Heuschnupfen, angewendet. Auch bei Reizzuständen der Bindehaut und Lider ohne bakteriellen Befund, zum Beispiel durch Staub, Rauch oder Zugluft, können sie zum Einsatz kommen. Zudem können sie nach Abheilung der oberflächlichen Gewebeschicht des Auges zur Weiterbehandlung nach antibakterieller Therapie oder nach augenärztlichen Maßnahmen wie Fremdkörperentfernungen verwendet werden. Televis-Stulln UD ist ohne Rezept erhältlich, muss aber vorschriftsmäßig und nur kurzfristig angewendet werden.Wechselwirkungen und besondere SituationenBei gleichzeitiger Anwendung von Televis-Stulln UD mit anderen potenziell blutdrucksteigernden Mitteln, etwa Monoaminoxidase-Hemmern oder trizyklischen Antidepressiva, kann die gefäßverengende Wirkung verstärkt und der Blutdruck erhöht werden. Informieren Sie daher Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden. In der Schwangerschaft dürfen die Tropfen im ersten Drittel nicht angewendet werden, und Naphazolin soll auch im weiteren Verlauf der Schwangerschaft nicht verwendet werden, da keine ausreichenden Daten zur Wirkung auf das ungeborene Kind vorliegen. In der Stillzeit sollte auf die Anwendung verzichtet werden, da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht. Nach der Anwendung kann es in seltenen Fällen zur Weitstellung der Pupillen und zu verschwommenem Sehen kommen, sodass Sie vorübergehend kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen sollten, da das Reaktionsvermögen beeinträchtigt sein kann.Mögliche NebenwirkungenWie alle Arzneimittel kann auch dieses Präparat Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Häufig können verschwommenes Sehen und eine Bindehautreizung vorkommen; in seltenen Fällen kann es zu einer Weitstellung der Pupillen kommen. Gelegentlich können Herzklopfen, Pulsbeschleunigung und Blutdruckanstieg auftreten. Bei häufiger und länger dauernder Anwendung können selten eine verstärkte Durchblutung der Bindehaut (Hyperämie) und brennende Schmerzen am Auge entstehen; in diesem Fall sollte das Präparat abgesetzt werden. Sehr selten wurden Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit oder Müdigkeit beobachtet. Überdosierungen, insbesondere bei Kindern unter 6 Jahren, können zu schweren Allgemeinsymptomen wie Pupillenerweiterung, Übelkeit, Blaufärbung der Lippen, Fieber, Krämpfen, Herz-Kreislauf-Störungen, Atemstörungen und psychischen Veränderungen führen; in solchen Fällen sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Wenn Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigen oder Sie...