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Televis-Stulln UD AugentropfenTelevis-Stulln UD Augentropfen sind ein apothekenpflichtiges Arzneimittel zur lokalen Anwendung im Auge bei Kindern ab 2 Jahren und Erwachsenen. Der enthaltene Wirkstoff Naphazolinhydrochlorid verengt die Blutgefäße in der Bindehaut und kann so Rötungen und Reizzustände am Auge lindern. Die Tropfen werden unter anderem bei nichtinfektiösen und allergischen Bindehautentzündungen, etwa im Rahmen von Heuschnupfen, angewendet. Auch bei Reizzuständen der Bindehaut und Lider ohne bakteriellen Befund, zum Beispiel durch Staub, Rauch oder Zugluft, können sie zum Einsatz kommen. Zudem können sie nach Abheilung der oberflächlichen Gewebeschicht des Auges zur Weiterbehandlung nach antibakterieller Therapie oder nach augenärztlichen Maßnahmen wie Fremdkörperentfernungen verwendet werden. Televis-Stulln UD ist ohne Rezept erhältlich, muss aber vorschriftsmäßig und nur kurzfristig angewendet werden.Anwendung und DosierungErwachsene und Schulkinder tropfen in der Regel bis zum Abklingen der Beschwerden 2-mal täglich 1 Tropfen in den Bindehautsack des betroffenen Auges ein. Bei Bedarf kann die Anwendung auf bis zu 4-mal täglich 1 Tropfen gesteigert werden. Zum Eintropfen den Kopf leicht nach hinten beugen, nach oben blicken, das Unterlid vorsichtig nach unten ziehen und durch leichten Druck auf den Einzeldosisbehälter einen Tropfen in den unteren Bindehautsack geben. Berührungen der Tropfspitze mit dem Auge sind zu vermeiden; nach dem Eintropfen die Augen langsam schließen. Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat dürfen die Augentropfen nicht länger als 7 Tage angewendet werden; eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollte die Arztpraxis befragt werden, da hierfür keine Erfahrungen vorliegen.Wichtige Warnhinweise und VorsichtsmaßnahmenTelevis-Stulln UD darf nicht angewendet werden bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren, im ersten Drittel der Schwangerschaft, bei trockenen Augen (Keratokonjunktivitis sicca), erhöhter Augeninnendruck (Engwinkelglaukom), trockener Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis sicca) sowie bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Vorsicht ist erforderlich bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. koronarer Herzkrankheit, Bluthochdruck), Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom), Stoffwechselstörungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes) und bei Veranlagung zu erhöhtem Augeninnendruck; hier ist insbesondere bei Daueranwendung eine regelmäßige ärztliche Kontrolle nötig. Bei Kindern ist eine langfristige Anwendung und Überdosierung zu vermeiden; eine Anwendung bei Kindern und in höherer Dosierung sollte nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Tragen Sie bei der vorliegenden Augenerkrankung in der Regel keine Kontaktlinsen; wenn der Augenarzt im Ausnahmefall Kontaktlinsen erlaubt, müssen diese vor dem Eintropfen herausgenommen und frühestens 15 Minuten nach der Anwendung wieder...