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Megalac Almasilat Suspension 1 g/10 mlMegalac Almasilat ist ein Arzneimittel zur Bindung überschüssiger Magensäure (Antazidum). Es wird zur symptomatischen Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren sowie bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden eingesetzt. Der Wirkstoff Almasilat neutralisiert überschüssige Magensäure und kann so Beschwerden wie Brennen hinter dem Brustbein oder Druck- und Völlegefühl im Oberbauch lindern. Für Kinder unter 12 Jahren ist das Präparat nicht geeignet.Anwendung und DosierungSofern nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene 4-mal täglich 10 ml Megalac Almasilat (entspricht 2 Teelöffeln) ein. Die Suspension ist zum Einnehmen bestimmt und sollte unverdünnt 1–2 Stunden nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Vor Gebrauch ist die Flasche gut zu schütteln. Die Dauer der Anwendung richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Beschwerden; halten die Symptome länger als 2 Wochen an, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie eine Einnahme vergessen haben.Wichtige Hinweise vor der EinnahmeMegalac Almasilat darf nicht eingenommen werden, wenn eine Allergie gegen Almasilat oder einen der sonstigen Bestandteile vorliegt oder wenn eine erniedrigte Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphatämie) bekannt ist. Das Arzneimittel soll nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden. Länger anhaltende oder wiederkehrende Magenbeschwerden können Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung sein; ohne ärztliche Untersuchung sollte Megalac Almasilat nicht länger als 14 Tage angewendet werden. Bei Teerstuhl, Blut im Stuhl oder Erbrechen von Blut ist unverzüglich ärztliche Hilfe erforderlich.Wechselwirkungen und besondere VorsichtDie Aufnahme und damit die Wirksamkeit verschiedener anderer Arzneimittel kann durch Megalac Almasilat vermindert oder verändert werden, zum Beispiel bei bestimmten Antibiotika (z. B. Tetracycline, Chinolone), herzwirksamen Glykosiden, Mitteln gegen Magen- und Darmgeschwüre, Betablockern oder Phenytoin. Um Wechselwirkungen zu vermeiden, sollten andere Arzneimittel in einem Abstand von 1–2 Stunden vor oder nach Megalac Almasilat eingenommen werden. Die gleichzeitige Einnahme mit säurehaltigen Getränken wie Obstsäften oder Wein sowie mit Brausetabletten kann die Aluminiumaufnahme aus dem Darm unerwünscht erhöhen.Schwangerschaft, Stillzeit und besondere PatientengruppenWährend der Schwangerschaft soll das Nutzen-Risiko-Verhältnis einer Behandlung mit aluminiumhaltigen Antacida sorgfältig abgewogen werden; Megalac Almasilat soll in dieser Zeit nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden. Aluminiumverbindungen gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über, ein Risiko für das Neugeborene wird nicht angenommen. Bei eingeschränkter Nierenfunktion und langfristiger Einnahme hoher Dosen besteht das Risiko erhöhter Magnesium- und Aluminiumspiegel im Blut sowie weiterer Komplikationen; hier...