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Megalac Almasilat Suspension 1 g/10 mlMegalac Almasilat ist ein Arzneimittel zur Bindung überschüssiger Magensäure (Antazidum). Es wird zur symptomatischen Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren sowie bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden eingesetzt. Der Wirkstoff Almasilat neutralisiert überschüssige Magensäure und kann so Beschwerden wie Brennen hinter dem Brustbein oder Druck- und Völlegefühl im Oberbauch lindern. Für Kinder unter 12 Jahren ist das Präparat nicht geeignet.Wechselwirkungen und besondere VorsichtDie Aufnahme und damit die Wirksamkeit verschiedener anderer Arzneimittel kann durch Megalac Almasilat vermindert oder verändert werden, zum Beispiel bei bestimmten Antibiotika (z. B. Tetracycline, Chinolone), herzwirksamen Glykosiden, Mitteln gegen Magen- und Darmgeschwüre, Betablockern oder Phenytoin. Um Wechselwirkungen zu vermeiden, sollten andere Arzneimittel in einem Abstand von 1–2 Stunden vor oder nach Megalac Almasilat eingenommen werden. Die gleichzeitige Einnahme mit säurehaltigen Getränken wie Obstsäften oder Wein sowie mit Brausetabletten kann die Aluminiumaufnahme aus dem Darm unerwünscht erhöhen.Schwangerschaft, Stillzeit und besondere PatientengruppenWährend der Schwangerschaft soll das Nutzen-Risiko-Verhältnis einer Behandlung mit aluminiumhaltigen Antacida sorgfältig abgewogen werden; Megalac Almasilat soll in dieser Zeit nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden. Aluminiumverbindungen gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über, ein Risiko für das Neugeborene wird nicht angenommen. Bei eingeschränkter Nierenfunktion und langfristiger Einnahme hoher Dosen besteht das Risiko erhöhter Magnesium- und Aluminiumspiegel im Blut sowie weiterer Komplikationen; hier sollte eine langdauernde Hochdosistherapie vermieden und ärztlich überwacht werden. Das Präparat enthält Sorbitol; bei bekannter Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern sollte vor der Einnahme Rücksprache gehalten werden.Mögliche NebenwirkungenWie alle Arzneimittel kann auch Megalac Almasilat Nebenwirkungen hervorrufen, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Selten können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Bei hoher Dosierung kann es zu Magen-Darm-Beschwerden wie breiigen Stühlen, Verstopfung, Blähungen und Völlegefühl kommen; in diesem Fall sollte die Dosis verringert werden. Sehr selten wurden bei Langzeittherapie Silikatsteine in Niere oder Harnblase beobachtet. Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion und langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zu erhöhten Magnesium- und Aluminiumwerten im Blut und in der Folge zu zentralnervösen Störungen, Muskelschwäche, Reflexausfällen, Müdigkeit, Lähmungserscheinungen, Bewusstlosigkeit und Herzrhythmusstörungen kommen. Bei anderen Nebenwirkungen sollte die Einnahme beendet und ärztlicher Rat eingeholt werden. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke. Zur symptomatischen Behandlung von Magen- und...