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Traumon Spray – schmerzlinderndes Spray zur Anwendung auf der HautTraumon Spray ist ein Arzneimittel zur äußerlichen Anwendung auf der Haut und wird zur unterstützenden, symptomatischen Behandlung von Schmerzen eingesetzt. Es enthält den Wirkstoff Etofenamat, ein nicht-steroidales (kortisonfreies) Antirheumatikum mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften. Das Spray ist zur Anwendung bei Erwachsenen bestimmt. Frauen im letzten Drittel der Schwangerschaft sowie Kinder und Jugendliche dürfen das Präparat nicht anwenden.Wofür wird das Spray angewendet?Traumon Spray wird äußerlich bei akuten Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen im Bereich der Extremitäten nach stumpfen Traumen, zum Beispiel bei Sportverletzungen, angewendet. Außerdem wird es zur Behandlung von Schmerzen in gelenknahen Weichteilen wie Schleimbeuteln, Sehnen, Bändern und Gelenkkapseln bei Arthrose des Kniegelenks eingesetzt. Es dient dabei zur Linderung der Beschwerden, ohne die zugrunde liegende Ursache der Erkrankung zu beseitigen.Anwendung und DosierungFalls vom Arzt nicht anders verordnet, werden 4 mal täglich jeweils 7 Sprühstöße großflächig auf das schmerzende Gebiet und die Umgebung aufgesprüht. Ein Sprühstoß entspricht 18 mg Etofenamat. Es empfiehlt sich, nach jeweils 1–2 Sprühstößen die Lösung leicht in die Haut einzureiben und antrocknen zu lassen. Traumon Spray ist nur zur Anwendung auf der Haut bestimmt und darf nicht eingenommen werden. Vor dem Anlegen eines Verbandes sollte das Spray einige Minuten eintrocknen; von der Anwendung eines luftdicht abschließenden Verbandes (Okklusivverband) wird abgeraten.Wichtige WarnhinweiseTraumon Spray darf nicht auf offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut, auf Ekzemen oder auf Schleimhäuten angewendet werden und darf nicht in die Augen gelangen. Es darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Etofenamat oder einen der sonstigen Bestandteile besteht. Im letzten Schwangerschaftsdrittel sowie bei Kindern und Jugendlichen ist die Anwendung kontraindiziert. Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sowie in der Stillzeit darf das Spray nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden; stillende Frauen sollen das Präparat nicht im Brustbereich anwenden. Bei Asthma, Heuschnupfen, Nasenpolypen, chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen oder bekannten Überempfindlichkeitsreaktionen gegen andere Stoffe ist besondere Vorsicht geboten. Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 2 Wochen bei stumpfen Verletzungen bzw. nach 3–4 Wochen bei rheumatischen Erkrankungen keine Besserung eintritt, sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.Mögliche NebenwirkungenWie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben. Gelegentlich können lokale Hautreaktionen wie Hautrötungen, Jucken, Brennen oder Hautausschlag mit Pustel- oder Quaddelbildung auftreten. Selten sind Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. lokale allergische...