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OSTENIL MINI – Injektion zur Schmerzlinderung bei kleinen GelenkenOSTENIL MINI ist eine viskoelastische Lösung mit 1,0 % Natriumhyaluronat zur Injektion in kleine Gelenke, die bei Arthrose-bedingten Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit eingesetzt wird. Die transparente Lösung enthält natürliches, hochaufgereinigtes, durch Fermentation gewonnenes Natriumhyaluronat und ist frei von tierischen Eiweißen. Sie wird als sterile Fertigspritze angeboten und darf nur einmal verwendet werden.Wirkung und EinsatzbereicheDie Injektion ist zur Behandlung von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bei degenerativen und traumatischen Veränderungen kleiner Synovialgelenke vorgesehen. Dazu gehören zum Beispiel die Facettengelenke der Lendenwirbelsäule, das Daumensattelgelenk, das Großzehengrundgelenk sowie das Kiefergelenk. Durch das Hyaluronat kann die Gleit- und Pufferfunktion der Gelenkflüssigkeit unterstützt und damit die Gelenkfunktion verbessert werden.Anwendung und BehandlungszyklusOSTENIL MINI wird von einem in intraartikulären Injektionen erfahrenen und geschulten Arzt direkt in das betroffene Gelenk injiziert. Die Anwendung erfolgt in der Regel 1 bis 3 Mal in wöchentlichen Abständen. Mehrere Gelenke können gleichzeitig behandelt werden. Je nach Schweregrad der Gelenkerkrankung kann die positive Wirkung eines Behandlungszyklus aus drei Injektionen mindestens sechs Monate anhalten. Falls erforderlich, kann der Behandlungszyklus wiederholt werden.Vorsichtsmaßnahmen und mögliche NebenwirkungenDie nationalen Richtlinien für intraartikuläre Injektionen (inklusive sorgfältiger Desinfektion der Injektionsstelle und Maßnahmen zur Infektionsvermeidung) sind strikt zu beachten. OSTENIL MINI sollte genau in den Gelenkspalt, falls erforderlich unter Bildgebungskontrolle, injiziert werden; Injektionen in Blutgefäße oder umliegendes Gewebe sind zu vermeiden. In sehr seltenen Fällen (weniger als 1 von 10.000 Patienten) können lokale Reaktionen wie Schmerzen, Hitzegefühl, Rötungen, Schwellungen/Gelenkerguss oder Tachykardie (Herzrasen) auftreten; wie bei allen invasiven Gelenkbehandlungen kann sehr selten auch eine Infektion vorkommen. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.