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Die Vorteile eines Glasfaser-Netzwerkes können nur dann voll genutzt werden, wenn LWL-Kabel bis zum Arbeitsplatz verlegt sind (Fibre To The Desk). Netzwerkverkabelungen mit Lichtwellenleitern erfordern lösbare, wiederholgenaue und robuste Steckverbindungen zwischen den im Kanal verlegten LWL-Kabeln und dem Teilnehmeranschlusskabel. Die LWL-Kupplungen müssen in einer Wandauslassdose oder im Bodentank sicher und geschützt so montiert werden können, dass die Verbindungen einfach gesteckt und gelöst werden können und die LWL-Kabelführungen den zulässigen Mindestradius von 25 mm nicht unterschreiten. Sind Spleissverbindungen mit Pigtail-Anschlüssen vorgesehen, müssen Ablagen für Spleisse und Reservelängen sowie Zugentlastungsmöglichkeiten existieren. Auch bei Verwendung von Breakout-Kabeln oder Mini-Breakoutkabeln sollten Zugentlastung und Biegeradienbegrenzung vorhanden sein. Bei einfach aufgebauten Dosen, bestehend aus Abdeckungen und Kupplungsaufnahmen, sind diese Anforderungen nicht erfüllt.