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Die Dimensionen des Weltalls sprengen die Grenzen dessen, was der menschliche Verstand fassen kann. Selbst wenn man mit der Geschwindigkeit des Lichts reist, bräuchte es Milliarden Jahre, um es nur einmal zu durchqueren. Es braucht also auch ein Spiel, das die Grenzen des menschlichen Verstandes sprengt, um unser Universum adäquat darzustellen. No Man's Sky schickt sich an, diesen positiven Wahnsinn zu probieren. 18.446.744.073.709.551.616 mögliche Planeten gibt es in ihrem Weltraumspiel, das haben die Entwickler berechnet. Selbst wenn man jede Sekunde einen Planeten entdeckt, würde es 585 Milliarden Jahre dauern, sie alle zu finden, sagt Sean Murray von Hello Games. Um den Wahnsinn komplett zu machen, besteht das Team aus dem britischen Guildford nur aus rund 15 Entwicklern. Eine derart große Welt kann weder ein Studio dieser Mitarbeiterzahl, noch irgendein ein Studio designen. Deshalb bedienten sich Hello Games dem gleichen Trick, der schon Elite 1984 geholfen hatte, gigantische virtuelle Spielwelten im Rechner entstehen zu lassen: Prozedurales Design. Der Computer berechnet zufallsgeneriert innerhalb vorab definierter Parameter die Planeten. Im Falle von No Man's Sky werden so neben unzähligen anderen Eigenschaften Geographie, Atmosphäre, Flora und Fauna sowie Rohstoffe definiert. Anhand aller denkbaren Kombinationen ergibt sich die gigantische Planetenanzahl durch Exponentialrechnung.